{"id":1110,"date":"2013-04-08T09:54:49","date_gmt":"2013-04-08T08:54:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beautynella.de\/?p=1110"},"modified":"2015-11-11T21:49:25","modified_gmt":"2015-11-11T20:49:25","slug":"conscious-collection-in-der-kritik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.beautynella.de\/mode\/conscious-collection-in-der-kritik\/","title":{"rendered":"Conscious Collection in der Kritik"},"content":{"rendered":"

Wer kennt sie\"H&M<\/a> nicht? Die Conscious Collection von H&M<\/a>. Die „bewusste Kollektion“ des schwedischen Textilh\u00e4ndlers steht mal wieder in der Kritik konsumkritischer Organisationen. Diesmal hat sich die Clean Clothes Campaign<\/a> (CCC) zu deutsch: Kampagne f\u00fcr saubere Kleidung, den Textilhersteller unter die Fittiche genommen.<\/p>\n

H&M wirbt mit der Conscious Collection f\u00fcr nachhaltige Arbeitsbedingungen und der Verarbeitung \u00f6kologischer Rohstoffe f\u00fcr Textilien. Wie nachhaltig H&M wirklich produziert bzw. produzieren l\u00e4sst, liegt fernab von Nachhaltigkeit und Fairness. In asiatischen L\u00e4ndern wie Kambodscha befinden sich die riesigen Textilfabriken, in denen im Akkord Kleidung f\u00fcr H&M und andere gro\u00dfe Hersteller produziert wird.<\/p>\n

Die Besch\u00e4ftigten in jenen Fabriken bekommen oft nur einen Hungerlohn, mit dem sie nicht mal sich selbst, geschweige denn eine ganze Familie ern\u00e4hren k\u00f6nnen. Demzufolge sind die N\u00e4herinnen und N\u00e4her nicht selten mangelern\u00e4hrt und krank. Unrealistische Arbeitszeiten und -bedingungen kommen hinzu.<\/p>\n

Bekleidungshersteller wie H&M machen Jahresums\u00e4tze in Milliardenh\u00f6he. Allein im Jahr 2012 konnte H&M einen Reingewinn von 2 Milliarden Euro verbuchen. Die CCC fordert deshalb die Zahlung von Existenzl\u00f6hnen an asiatische Arbeiter und Arbeiterinnen. Derzeit verdient eine N\u00e4herin in Kambodscha 75 Dollar (staatlicher Mindestlohn). Laut Sch\u00e4tzung der Asia Floor Wage Alliance br\u00e4uchte eine kambodschanische N\u00e4herin und ihre Familie zur Existenzsicherung jedoch 274 Dollar \u2013 fast das Vierfache des neuen Mindestlohns.<\/p>\n

Nicht nur H&M, sondern auch namhafte Textilhersteller wie Gap, Levis und Zara lassen Kleidung in Kambodscha produzieren. Diese Firmen stehen in der Verantwortung, die L\u00f6hne ihrer Arbeiter anzuheben und ihnen somit ein menschenw\u00fcrdiges Leben zu erm\u00f6glichen. Auch ihr k\u00f6nnt euren Teil dazu beitragen; die genannten Hersteller schlichtweg boykottieren oder einfach hier<\/a> klicken und die Online-Petition unterschreiben!<\/p>\n

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