Vegan kochen: Hausmannskost Part Two
Ein weiteres veganes Gericht aus der Kategorie Hausmannskost habe ich heute gekocht. Gerade in der Anfangphase des Übergangs vom Fleischfresser zum Vegetarier oder Veganer vermisst man häufig das gute alte Schnitzel oder Steak. Als ich vor einigen Jahren aufgehört habe, Fleisch zu essen, träumte ich z.B. monatelang von Fleischbällchen.
Die Veggie-Schitzel und Steaks, die es mittlerweile auf dem Markt gibt, kommen in Sachen Konsistenz und Geschmack teilweise sehr nah an echtes Fleisch heran. Das Gute ist, dass man vegetarische bzw. vegane Fleischersätze nicht mehr nur im Biomarkt bekommt, sondern auch in vielen Discountern oder Supermärkten, wie Kaisers oder Netto.
Nun denn, kommen wir zu meinem heutigen Rezept…
Zutaten:
- Gemüseschnitzel (z.B. Eyckeler Malt Vegetaria Vegetarische Gemüseschnitzel; 2 Stück=1,99 Euro)
- Rotkohl (z.B. Naturkind Apfelrotkohl; 400 g=0,99 Euro)
- Kartoffeln
Selbstverständlich könnt ihr anstelle der fertigen Schnitzel auch Tofu-Bratlinge selbst panieren. Die Menge der Zutaten hängt natürlich von der Personenzahl ab.
Zutaten für die Sauce:
- 3 EL Olivenöl
- 3 EL Mehl
- 1 EL Sojasauce
- 500 – 600 Milliliter Gemüsebrühe
- Salz & Pfeffer
Zubereitung:
- Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen
- Rotkohl bei schwacher Hitze mit ein paar Nelken erwärmen
- Gemüseschnitzel kurz anbraten
Da das Schnitzel nur zwei Minuten von jeder Seite gebräunt wird, kommt dieser Schritt an letzter Stelle. Zuvor kümmere ich mich um den „schwierigsten“ Teil des Essens – die
Zubereitung der Sauce:
- Öl in einem Topf kurz erwärmen
- Mehl einrühren und unter rühren ca. 3 Minuten bräunen
- nach und nach die Brühe einrühren und ca. 10 Minuten köcheln lassen
- mit Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken
Bei Bedarf kann die Sauce noch mit etwas Grünzeug, wie Petersilie oder Schnittlauch pimpen. Noch besser schmeckt es natürlich, wenn man das „Schnitzel“ selbst paniert und frischen Rotkohl verwendet, den man selber mit Äpfeln und Gewürzen abschmeckt, aber als vielbeschäftigte Studentin und Bloggerin findet man leider nicht immer die Zeit für solche Unternehmungen. 🙂